Margot und Maria Hellwig

Das Mutter- Tochter- Duo, Margot und Maria Hellwig gehören zur deutschen Volksmusik wie kaum Andere. Bei Maria begann die Liebe zur Musik schon im zarten Alter von 5 Jahren. Sie nahm bavaria-205731_640Gesangsunterricht und stand danach schon auf der Bühne. 1940 heiratete sie den Vater ihrer Tochter Margot und nachdem der Zweite Weltkrieg zu Ende war, ging sie in ihre Heimat nach Reit im Winkel. Dort liegen auch ihre Wurzeln bezüglich der Volksmusik, sie wurde dort schnell zu einer Art Geheimtipp.

Ab 1958 stand sie dann mit dem Orchester von Max Greger auf den Bühnen und Konzertreisen führten sie sogar bis nach Russland, wofür sie die Sprache gelernt hat. Seit 1963 stand sie dann zusammen mit ihrer Tochter Margot auf der Bühne und beide zusammen feierten sensationelle Erfolge.

Sie ersangen sich nicht nur viele Preise, sondern bekamen auch ihre eigene Fernsehsendung, die „ Heimatmelodie“. 2008 konnten beide zusammen dann ihr gemeinsames Bühnenjubiläum feiern, das war nach ganzen 48 Jahren. Maria hat auch zahlreiche Moderationen von Sendungen der Volksmusik übernommen, dazu zählen unter anderen „ Musik macht Laune“, „ Die Musik kommt“ oder Servus, Grüezi und Hallo“.

Jahrelang hatte sie in Reit im Winkel auch ein gutgehendes Lokal den „ Kuhstall“, wo nicht nur gern Touristen einkehrten. Gestorben ist die beliebte Künstlerin am 26. November 2010, da war sie 90 Jahre alt, in Ruhpolding.Bis 2015 machte die Tochter Margot allein weiter mit der Musik, bis auch sie sich von der Bühne zurückzog. Da war sie bereits 74 Jahre alt und wollte sich dann nur noch um ihre Familie kümmern.

Zwei Schwergewichte: Die Wildecker Herzbuben

Rund 98 Prozent der deutschen Bevölkerung kennt Wolfgang Schwalm und Wilfried Gliem als Duo „ Wildecker Herzbuben“. Ihr Titel „ Herzilein“ ist inzwischen zum deutschen Kulturgut erklärt worden und wird auch nach vielen Jahren immer noch auf Konzerten und in Festzelten gespielt.

Zusammen getan haben sich die Beiden im Jahr 1990 und landeten sofort ihren ersten Hit, darauf folgten noch viele andere. Dazu gehören unter anderen Titel wie: „ Am schönsten ist es daheim“ oder „ Weil wir Freunde sind“. Auftreten tun die Zwei immer in den gleichen Kostümen, die sie zu ihrem Markenzeichen gemacht haben. Seit einigen Jahren gibt es immer einmal wieder Gerüchte, die über eine Trennung der beiden Vollblutmusiker berichten. Dass dem nicht so ist, beweist eine CD, die Ende letzten Jahres in den Handel kam. Ans Aufhören denken die Wildecker Herzbuben wohl noch lange nicht.