Steirische Harmonikas von Novak

Auch beim Harmonikabauer Novak wird Tradition groß geschrieben. Bereits 1874 wurde diese Firma in Klagenfurt gegründet. Zunächst baute man das Wiener Modell, welches zwar ebenfalls ein diatonisches Handzuginstrument war, aber ohne Gleichton ausgestattet ist. Dazu muss man wissen, dass das charakteristische an einer Steirischen Harmonika zum einen der Helikonbass ist, und zum anderen der Gleichton. Erst später spezialisierte man sich und baute steirische Harmonikas. Anfangs fertigte man dreireihige Modelle und um 1900 sogar „Fünfreihige“. In der Produktpalette von Nowak finden sich die drei Serien Classik, Premiere und Exklusiv. Außerdem baut Nowak die Modellreihe „Michlbauer“, die durch Florian Michlbauer bekannt wurde.

Strasser Harmonikas

Die Steirische Harmonika von Strasser zählen zu den besten Harmonikas, die es gibt. Schon seit 1926 baut das traditionelle Unternehmen seine Harmonikas. Bereits 1919 hat Anton Strasser eine Lehre als Harmonikabauer absolviert. Gleich nach dem Abschluss seiner Gesellenprüfung wollte Anton seine eigene Steirische Harmonika bauen und machte sich selbständig und gründete die Strasser Harmonikaerzeugung. Zu Hause ist das Harmonikabauunternehmen in Graz in Österreich. Mittlerweile baut und versendet das erfolgreiche Harmonikabau-Unternehmen seine Steirischen Harmonikas auch ins Ausland wie den USA, Niederlande, Deutschland und vielen anderen.

Die Steirische Harmonika – der Innbegriff der Volksmusik

Seit jeher ist die Steirische Harmonika der Innbegriff der Volksmusik und darf auf keinem Musikantentreffen fehlen. Stücke wie auf der Autobahn oder mein Mädel aus Krain haben sicherlich zu diesem Erfolg beigetragen. Der markante sonorere Helikon Bass ist typisch für dieses Instrument. Er soll der Helikontuba nachempfunden sein und unterscheidet sich somit im Klang des Basses von den anderen diatonischen Akkordeons. Die Harmonika ist einfach zu erlernen und macht Spaß. Doch woher kommt eigentlich die steirische Harmonika? Nun – eigentlich hat dieses Instrument keineswegs ihren Ursprung in der Steiermark, wie man vielleicht vermuten mag. Ein Wiener hatte 1829 ein Zuginstrument patentiert. Der Klavier und Orgelbauer Cyril Demian erhielt zusammen mit seinen Söhnen Karl und Guido das Patent für ein neuartiges

Ein Instrument für die Volksmusik

Wer denkt bei der Steirischen Harmonika handelt es sich um ein Instrument, das aus der Steiermark kommt oder dort hergestellt wird, muss eines anderen belehrt werden. Es geht einzig und allein darum, dass die Bezeichnung von den Wienern Bürgern als „ Steirisch“ bezeichnet wurde, die auf dem Instrument gespielt wird. Die Harmonika wird nicht zuletzt deswegen besonders gern bei der Volksmusik verwendet. Es gibt zu der normalen Harmonika einen großen Unterschied, denn die Steirische Harmonika ist ein wechseltöniges Instrument. Während die altbekannte Harmonika auf Druck und Zug gleichermaßen klingt, ist das bei der Steirischen wechseltönig. Sie klingt also bei Zug und Druck nicht gleich, außerdem sind auch die Bässe um einiges besser ausgeprägt. Worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Wer